13.05.19

Menschen helfen Menschen


Mai 2019 - Der Kinderlauf war echt anstrengend, aber cool. Ich bin anfangs immer mit meiner Freundin gelaufen, bin nur kurz was trinken gegangen. Dann hab ich sie nicht mehr gefunden. Sie war immer eine Runde weiter als ich, wir sind sozusagen immer im Kreis getrennt weiter gelaufen. Das war witzig! Seit drei Jahren laufen wir für Nadine Reichardt. Heute ist sie zu uns gekommen. Wir durften ihr viele Fragen stellen und sie freute sich, dass wir Geld für sie erlaufen. In unserer Turnhalle war die Pausenstation. Da konnte man lesen und es gab leckere, viele Snacks zu essen. Ich weiß ja nicht, wie der Lauf den anderen gefallen hat? Ich fand ihn mega und denke, dass es jedem Spaß gemacht hat. Es war einfach spitze! (Lia, 4a)

 

Kinderlauf ist wie eine lange Sportstunde. Er ist voll anstrengend, aber zum Glück haben die Eltern total viel Essen geliefert. Ich freue mich jedes Mal darauf, weil wir als Schule etwas Gutes tun. Dazu müssen wir einfach nur laufen. Auch in diesem Jahr liefen wir für Nadine. Sie kann nun schon wieder so viele Sachen alleine machen. Mit meinen Freuden lief ich 17,55 km. Unsere Klasse ist 179,40 km gelaufen! Fast so weit wie nach München. Leider kann ich im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein! (Ben, 4a)

 

 

Am 3. Mai 2019 fand in diesem Jahr unser Kinderlauf statt. Als erstes wärmten sich alle Schulkinder mit dem Sportsmann Uli Weinmann auf. Dann ging es endlich los: Wir standen alle am rot-weiß gestreiften Absperrband. Frau Kratz wünschte uns gutes Gelingen, bevor sie als Startzeichen das Band durchschnitt. Nach einer ersten Runde mit Uli Weinmann an der Spitze durften wir endlich richtig los düsen. Immer wenn wir an der Schule vorbeikamen, gaben uns Eltern an der Stempelstation einen Stempel für jede gelaufene Runde. Nach einiger Zeit brauchte ich eine Pause. In der Turnhalle war ein großes Büfett mit vielen Köstlichkeiten aufgebaut, die die Eltern für uns zubereitet hatten. Aber nicht nur essen und trinken konnte man dort, sondern auch kurz eine Massage bekommen, in einem Buch schmökern oder ein Spiel spielen. Das tollste an diesem Tag war, dass Nadine Reichardt, für die wir das Geld spenden, uns besucht und angefeuert hatte. Sie hatte vor sechs Jahren ein Aneurysma im Kopf und konnte nicht mehr laufen und sprechen. Die Spenden braucht sie für ihre Therapie, weil die die Krankenkasse nicht bezahlt. Nadine war so dankbar und fröhlich, dass wir ihr helfen. Das hat mich auch sehr froh gemacht, denn ich hätte gedacht, sie wäre viel trauriger. Eine große Überraschung hatten uns die Kindergartenkinder bereitet. Sie kamen nämlich an unsere Laufstrecke und feuerten uns lautstark an. Besonders mein Bruder Quentin schrie immer wieder meinen Namen und seine Freunde machten kräftig mit. Ich schaffte 21 Runden, da sind fast 14 Kilometer und bin mächtig stolz auf mich! (Linnea, 4b)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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